Unser Verein

Satzung

Satzung ASV Nahe 1880 e. V. Bad Kreuznach

 

 

§ 1

 

Name, Sitz und Zweck

 

 

  1. Der Verein führt den Namen „Angelsportverein Nahe 1880 e.V.“. Er ist Mitglied des VDSF-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e. V. und des SFVR Rheinland e.V. Der Verein hat seinen Sitz in Bad Kreuznach. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht unter der Nummer 310 eingetragen.

 

  1. Der Angelsportverein Nahe 1880 e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Hege und Pflege der Natur, insbesondere die Reinhaltung der Gewässer zum Wohle der Allgemeinheit.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • die Schaffung, Wiederherstellung und Erhaltung der Öko-Systeme „Gewässer“,
  • die Hege und Pflege aller im und am Gewässer vorkommenden Tier- und Pflanzenarten,
  • die Förderung und Verbreitung des waidgerechten Fischens mit der Handangel unter besonderer Berücksichtigung hegerischer Erfordernisse,
  • die Förderung der Jugendarbeit,
  • die Förderung des Breitensports, insbesondere des Casting- und Wurfturniersports,
  • die Ausbildung und Information der Sportfischer sowie anderer interessierter Gruppen und Personen,
  • die Unterstützung der öffentlich wirksamen Darstellung der Fischerei.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie

eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  1. Der Verein hält sich in Fragen der Parteipolitik, der Religion, der Rasse und des Geschlechts neutral.

 

 

 

§ 2

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die die Angelfischerei oder den Castinsport ausübt oder fördern will.
  2. Die Anmeldung zur Aufnahme erfolgt durch schriftlichen formellen Antrag an den Vorstand. Eine Ablehnung wird nicht begründet. Ein Antragsteller erhält, nach bestandener Sportfischerprüfung, einen vorläufigen Erlaubnisschein. Wird ein Antragsteller Vereinsmitglied, ist eine Aufnahmegebühr nach den jeweils geltenden Bestimmungen fällig. Die Höchstzahl aktiver Mitglieder mit Erlaubnisschein soll 320 nicht überschreiten. Hierzu zählen nicht die Jugendlichen.
  3. Ein Sportfischerpass darf erst ausgestellt werden, wenn der Antragsteller als Mitglied aufgenommen wurde und die Aufnahmegebühr sowie der Jahresbeitrag bezahlt worden sind. Fischereierlaubnisscheine dürfen nur an Personen ausgegeben werden, welche den Sportfischerprüfungsnachweis erbringen.

 

 

§ 3

 

Verlust der Mitgliedschaft

 

 

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluß aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres möglich.
  2. Der Ausschluß erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Angabe der Gründe. Der Ausschluß eines Mitglieds soll erfolgen, wenn es

a)     ehrenrührige Handlungen begeht oder wenn nach erfolgter Aufnahme bekannt wird, daß es solche begangen hat,

b)     sich durch Fischereivergehen strafbar macht oder wissentlich gegen Grundsätze der Waidgerechtigkeit verstößt, andere dazu anstiftet, unterstützt oder solche Taten bewußt duldet,

c)     den Bestrebungen des Verbandes oder Vereins zuwiderhandelt und das Ansehen dieser schädigt,

d)     die Mitgliedschaft zur Erlangung persönlicher Vorteile ausnützt, zum Beispiel durch Verkauf oder Tauschgeschäften mit Fischen,

e)     innerhalb der Organisation wiederholt Anlaß zu Streitigkeiten gibt,

f)      der Ausschluß erfolgt, wenn das Mitglied den Jahresbeitrag nicht fristgerecht gezahlt hat.

In Fällen des § 3 Abs. 2 Unterabsätze a, b, c, d und e erfolgt eine Anhörung des Betroffenen vor Einleiten des förmlichen Ausschlußverfahrens. Verzichtet der Betroffene auf sein Anhörungsrecht oder nimmt dieses nicht in einem angemessenen Zeitraum, der vom Vorstand zu bestimmen ist, wahr, so entscheidet der Vorstand auf Grund der ihm vorliegenden Informationen.

 

Der Ausgeschlossene hat keinerlei Anspruch auf Entschädigung oder auf das Vereinsvermögen. Eine Wiederaufnahme kann nur durch einstimmigen Beschluß des Vorstandes erfolgen. Dem Ausgeschlossenen steht innerhalb eines Monats das Recht der Beschwerde an den Ehrenrat zu. Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern und wird durch die Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt.

 


§ 4

 

Beiträge

 

 

  1. Der jährliche Mitgliedsbeitrag und außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag ist bis spätestens 30. April des laufenden Jahres ohne Aufforderung zu zahlen.
  2. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

 

§ 5

 

Stimmrecht und Wählbarkeit

 

 

  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom 18. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
  2. Gewählt werden können Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an.

 

 

§ 6

 

Maßregelungen

 

 

Verstöße gegen die Satzung oder die Beschlüsse der Mitgliederversammlung können, nach vorheriger Anhörung, wie folgt geahndet werden:

a)     Verweis

b)     Angemessene Geldstrafe

c)     Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme an der Angelfischerei und (oder) des Castingsports.

d)     Der Bescheid über diese Maßreglung ist dem Mitglied schriftlich zuzustellen. Der Gemaßregelte hat das Recht, innerhalb von vier Wochen Beschwerde beim Ehrenrat einzulegen.

 

 

§ 7

 

Vereinsorgane

 

 

Organe des Vereins sind:

a)     die Mitgliederversammlung

b)     der Vorstand

c)     der Ehrenrat

 

 

 

 

 

 

 

§ 8

 

Mitgliederversammlung

 

 

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr, in der Zeit zwischen Januar und März, statt.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist, mit entsprechender Tagesordnung, einzuberufen, wenn es
  4. a) der Vorstand beschließt

oder

b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden (bei der Vorsitzenden) beantragt hat.

  1. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand. Zwischen dem Einladungsdatum und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von vier Wochen liegen.
  2. Die Tagesordnung muß folgende Punkte enthalten:

a)     Bericht des Vorstandes

b)     Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer(innen)

c)     Aussprache zu den vorliegenden Berichten

d)     Entlastung des Vorstandes

e)     Wahlen, soweit diese erforderlich sind

f)      Beschlußfassung über vorliegende Anträge

g)     Festsetzung der Mitglieder- und außerordentlicher Beiträge, soweit diese erforderlich sind

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
  2. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden (der Vorsitzenden) den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  3. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschließt, daß sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden.
  4. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens zehn stimmberechtigte Mitglieder dies beantragen.

 

 

§ 9

 

 

  1. Der Vorstand arbeitet:

 

a)     als geschäftsführender Vorstand, bestehend aus dem (der) Vorsitzenden, dem (der) stellvertretenden Vorsitzenden, dem (der) Kassierer(in) und dem (der) Schriftführer(in).

b)     Als Gesamtvorstand, bestehend wie a), dem (der) Castingportwart(in), dem Referenten (der Referentin) für Gemeinschaftsfischen, dem (der) Weiherwart(in), dem (der) Jugendleiter(in), dem (der) Gewässer- und Umweltschutzwart(in) sowie drei Umwelt- und Naturschutzbeauftragten.

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der (die) Vorsitzende und sein(e) Stellvertreter(in). Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter (die Stellvertreterin) jedoch nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden (der ersten Vorsitzenden) tätig.
  2. Der (die) Kassierer(in) ist verpflichtet zu einer ordnungsgemäßen Buchführung im Sinne des HGB sowie der Steuergesetzgebung und der Gemeinnützigkeitsverordnung. Der vierteljährliche Abschluß ist vom ersten Vorsitzenden zu prüfen und abzuzeichnen.
  3. Der Vorstand leitet den Verein. Der Vorsitzenden (die Vorsitzende) beruft die Sitzungen des Vorstandes ein und leitet sie. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen, welches bei der folgenden Jahreshauptversammlung bestätigt werden muß.
  4. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehört:

a)     die Durchführung der Beschlüsse durch die Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen der Ressorteiter(innen).

b)     Die Bewilligung von Ausgaben

c)     Aufnahme, Ausschluß und Bestrafung von Mitgliedern.

 

 

§ 10

 

Protokollierung der Beschlüsse

 

 

  1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden (von der Vorsitzenden) und dem (der) Protokollführer(in) zu unterzeichnen ist und in dem auf die Versammlung folgenden INFO den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht werden muß.

 

 

§ 11

 

Wahlen

 

 

  1. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer(innen) werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, und zwar so daß jährlich ein Kassenprüfer (eine Kassenprüferin) neu gewählt wird. Im selben Turnus werden zwei Ersatzkassenprüfer gewählt. Kein(e) Kassenprüfer(in) darf nach Ablauf seiner (ihrer) Amtszeit in den darauffolgenden zwei Jahren wiedergewählt werden.

 

 

§ 12

 

Arbeitseinsatz

 

 

  1. Für die Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins hat jedes aktive Mitglied die jeweils von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Arbeitsstunden zu erbringen. Im Verhinderungsfall ist ein von der Mitgliederversammlung festgesetzter Betrag pro Arbeitsstunde zu zahlen.
  2. Aktive Mitglieder sind am dem 65. Lebensjahr von der Gemeinschaftsarbeit entbunden. Schwerbehinderte Mitglieder können auf schriftlichen Antrag im Rahmen ihrer Behinderung hiervon befreit werden.

 

§ 13

 

Kassenprüfung

 

 

  1. Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei gemäß Paragraph 11 der Satzung von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer(innen) geprüft. Die Kassenprüfer(innen) erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers (der Kassiererin).

 

 

§ 14

 

Jugendabteilung

 

 

  1. Der (die) Jugendleiter(in) führt die Jugendabteilung und ist verpflichtet, dem Vorstand über seine Arbeit zu berichten.

 

 

§ 15

 

Auflösung des Vereins

 

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.
  2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn

a)     der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von dreiviertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

b)     von zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

  1. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens fünfzig Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von dreiviertel der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Kommt keine Entscheidung zustande, wird mit einer Frist von sechs Wochen erneut eingeladen. Bei dieser erneuten Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an die Stadt Bad Kreuznach mit der Zweckbestimmung, dieses Vermögen wieder gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.

 

 

 

 

Genehmigt von den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung am 03.03.2001